ÖSTERREICHISCHE KAFFEEHAUS-KLASSIKER
KAFFEEHAUS IST ÜBERALL. So lautet ein Kapitel in Friedrich Torbergs legendärem Buch "Die Tante Jolesch", das sehr gut die Bedeutung des "Wiener Kaffee-Hauses" beschreibt. Im 19. Jahrhundert breitete sich dieser Kaffeehaustyp in alle österreichischen Länder aus, sodass aus dem Wiener Kaffeehaus eine österreichische Institution wurde. Eine Institution, deren klassische Kaffeespezialitäten in ihrer Vielfalt und Raffinesse weltweit einzigartig sind.
ORIGINELLES & SPEZIELLES
DAS KAFFEEHAUS war seit jeher Treffpunkt für Künster, Literaten, Intellektuelle und "Originale". Individualisten, die sich nicht mit der Vielzahl der bestehenden Kaffees zufrieden gaben, entwickelten ihre eigenen Varianten. Die wohl bekanntesten sind der "Obermayer" - benannt nach einem Mitglied der Wiener Philharmoniker - sowie der "Überstürzte Neumann", der von einem Stammgast des legendären Café Herrenhof erfunden wurde.
KAFFEE EINMAL KALT SERVIERT
KENNEN SIE DAS GEFLÜGELTE WORT, dass kalter Kaffee schön macht? Ob das nun eine der zahlreichen Legenden ist, die sich um die Kraft und die Wirkung des Kaffee ranken oder ob das den Tatsachen entspricht, sei dahingestellt.
Faktum ist, dass es für den wahren Kaffee-Connaisseur wohl kaum einen größeren Genuss gibt, als an einem heißen Sommertag die belebende Wirkung eines kaltservierten Kaffees zu genießen.
AUS DER WEITEN WELT
KAFFEE IST EIN GENUSSMITTEL, das sich weltweiter Beliebtheit erfreut. Und obgleich die österreichischen Kaffeekultur eine der vielfältigsten und vielschichtigsten der Welt ist, erfreuen sich in unserem Land einige zugereiste" Kaffeespezialitäten großer Beliebtheit. Wußten Sie übrigens, dass der Name "Cappuccino" wahrscheinlich vom "Kapuziner" abstammt? Er entstand um 1850 in Mailand, als dort österreichische Offiziere ihren "Kapuziner" bestellten ...